Portrait

Kerstin Staubach kam schon als Kind von Nordrhein-Westfalen an den Bodensee. Sie hat nach Kommunikationsdesign-Studium und langjähriger Tätigkeit im Grafischen Bereich in ihrem künstlerischen Werk den Schwerpunkt auf den Werkstoff Zement gelegt.

Kerstin Staubach erschafft in ihrem figürlichen Werk schräge Typen, die eine eigene Seele zu haben scheinen, deren Kennzeichen eine außergewöhnlich feine Bemalung ist.

Auch in der Malerei bleibt sie dem Zement treu und malt direkt auf den darüber liegenden feuchten Putz nach den Rezepturen alter Meister. In den modernen Sujets wird die Farbigkeit als solche thematisiert. Die dargestellten Frauen- und Mädchenkörper spielen nicht nur mit Farbe - sie schmieren, schwimmen und tauchen darin ein.

Ihre Kunst ist gut gelaunt und lebensbejahend. Sie zeigt das pralle Leben von seiner bunten Seite. In den Werken spiegelt sich eine Lebensfreude wieder, die sich auf den Betrachter überträgt.

Abgesehen von Zement beschäftigt sie sich mit einer Vielzahl anderer kreativer Techniken, wie z.B. Polymer Clay (Fimo), Pappmaché, Perlen etc..

Im Christophorus Verlag sind drei Bücher zum Thema Schmuckdesign mit Glasperlen erschienen, deren Schritt-für-Schritt-Erklärungsteile auch selbst gestaltet wurden.


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